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CRASH REPLACEMENT

Wir sitzen mit gut 50% unseres Körpergewichts auf einer Fläche von 2 Visitenkarten und haben bei einer 3-stündigen Fahrt aus der Tretbewegung heraus rund 15.000 Lastwechsel im Sitzbereich

Druckbild nach Fahrradsitz-Messung – Sitzen auf dem Rad

Sitzen auf dem rad - so sieht das druckbild nach ende einer messung aus

Sitzen auf dem rad - so sieht das druckbild während einer messung aus

Im Video siehst Du das Druckverhalten während einer Sitzdruckmessung. Für gewöhnlich betrachtet man nur das Ergebnis nach einer Messung, welches sich aus den Druckmittelwerten über den Messzeitraum ableitet. Dieses “Mittelwertbild” liefert schon wesentliche Erkenntnisse, zeigt aber nicht eine der größten Herausforderungen beim Sitzen:

Ständige Druckwechsel, und zwar mit jeder Pedalumdrehung. Im Video ist sehr schön zu sehen, dass im Tretzyklus rechts und links der Druck zu- und wieder abnimmt.

Erklären lässt sich dies über die vertikale Auslenkung des Beckens (Kippen) mit jeder Tretbewegung. Diese führt dazu, dass im Zyklus einmal links und dann rechts nahezu die gesamte Last in nur einem Teil des Sitzbereichs anfällt.

Das ist im Video gut ersichtlich, die temporären Druckmaxima sind deutlich höher als bei dem obigen Druckbild, das als Mittelwertberechnung nach einer Messung entstanden ist. Damit haben wir “versteckte” Druckmaxima, in sehr regelmäßigem Abstand, die ob ihrer Höhe, aber vor allem Häufigkeit durchaus herausfordernd sind.

Es kann funktionieren - 3 grundsätzliche merkmale eines guten druckbilds

Zwei Druckflächen am Fahrradsattel – richtige Druckverteilung, kein Druck in der Mitte
Der Druck entsteht nur an den richtigen Stellen. Im Bild siehst Du, dass sich zwei Druckflächen ausbilden, diese im hinteren Teil des Sattels auftreten und in der Mitte des Sattels gar kein Druck entsteht.
Fahrradsattel-Druck begrenzt auf 850 Millibar – guter Sitzkomfort bei langen Touren
Der Druck ist in seiner Höhe begrenzt. Im Bild finden sich keine roten Flächen mit lokalen Druckmaxima größer als 850 Millibar. 850 Millibar haben sich bei unseren Messungen als sehr guter Richtwert für guten Sitzkomfort auch bei langen Touren bewährt. Aber merke: Das ist der Mittelwert nach einer Messung, während der Tretbewegung sind die Werte höher.
Gleichmäßige Druckverteilung auf dem hinteren Teil des Fahrradsattels – größere Auflagefläche für geringeren Druck
Die Fläche, auf der sich die Last verteilt sollte so groß wie möglich sein. Im Bild siehst Du, dass sich der Druck gleichmäßig im hinteren Teil des Sattels verteilt, dort wo die größte Fläche vorhanden ist. Das ist wichtig, da Last geteilt durch Fläche gleich Druck ist und der soll in Grenzen gehalten werden.

Um das Sitzen noch ein wenig anspruchsvoller zu machen sitzst Du mit einer Körperregion auf dem Rad, die dafür nur in einem kleinen Rahmen geeignet ist. Du schwitzst, Du bewegst Dich, kurzum Du musst Deine Hausaufgaben gut machen!

Vom dilemma zu deinen symptomen

Symptome:

Fehlerhaftes Druckbild am Fahrradsattel – hoher Druck im Schrittbereich und in der Sattelmitte
Hohes Druckniveau im vorderen Sitzbereich des Fahrradsattels – kleine Auflagefläche und Hautbelastung

Symptome:

Symptome:

Erhöhter Druck auf den Sitzknochen am Fahrradsattel – Ursache für Schmerzen beim Sitzen
Druckbild mit niedrigen Werten trotz Schmerzen – Scherkräfte am Sitzbein durch Einsinken

Symptome:

Symptome:

Hautirritationen im Sitzbereich trotz optimalem Druckbild – Reibung als Ursache

Platz da!

Vorwärtsrotation des Beckens auf dem Fahrradsattel – Druck im Dammbereich und Taubheitsgefühle
Zu hoher Fahrradsattel – Becken kippt nach vorne, dadurch Taubheit und Druck im Dammbereich
du sitzt zu hoch. Je höher Du den Sattel stellst, desto weiter entfernst Du Dich vom Lenker (horizontal und vertikal). Ab einem gewissen Punkt kannst Du das aus dem Rumpf nicht mehr kompensieren, Du lässt Dich "lang ziehen" und Dein Becken kippt nach vorne ab
Zu langer Oberrohr/Vorbau oder zu weit nach hinten gesetzter Sattel – Becken kippt nach vorne
du sitzt zu lang. Ist Dein Rahmen-Oberrohr, Dein Vorbau zu lang oder Deine Sattelposition zu weit nach hinten gerückt, wirst Du unweigerlich, weil es Dich wiederum "lang" zieht, mit dem Becken nach vorne abkippen
Zu große Überhöhung zwischen Sattel und Lenker – Becken kippt nach vorne, Sitzhaltung zu aggressiv
du sitzt zu aggressiv. Ist Deine Überhöhung zwischen Sattel und Lenker zu groß, wirst Du Dein Becken in einer nicht ausreichend aufrechten Position halten können, es kippt nach vorne. Tour de France-Fahrer haben diese Position ihr Leben lang geübt und trainiert, für den Normalo ist das nur selten machbar

Lösung

Lösung: Sattelhöhe, Reichweite und Sattel-Lenker-Höhe anpassen für besseren Beckenwinkel
Sitzposition zu weit vorne auf dem Sattel – Lösung durch Rückverlagerung auf die optimale Sitzzone

Zeitfahren war gestern

Komfortabel gepolstert

Zu hoher Druck am Sitzbein – Lösung durch besser gepolstertes Sattel- oder Hosen-Equipment

3 ansätze zur verringerung des drucks

Polsterung im System anpassen – Hosen- oder Sattelpolster für bessere Druckverteilung am Sitzbein
Du passt die polsterung im system an. Je höher Du den Sattel stellst, desto weiter entfernst Du Dich vom Lenker (horizontal und vertikal). Ab einem gewissen Punkt kannst Du das aus dem Rumpf nicht mehr kompensieren, Du lässt Dich "lang ziehen" und Dein Becken kippt nach vorne ab
Sattel mit größerer Auflagefläche – geringere lokale Druckmaxima durch größere Sitzzone
Du vergrößerst die auflagefläche. Ist Dein Rahmen-Oberrohr, Dein Vorbau zu lang oder Deine Sattelposition zu weit nach hinten gerückt, wirst Du unweigerlich, weil es Dich wiederum "lang" zieht, mit dem Becken nach vorne abkippen
Flexible Sattelschale oder Federung im Sattelgestell – Druckwechsel beim Treten abfedern
Du sorgst für flexibilität. Ist Deine Überhöhung zwischen Sattel und Lenker zu groß, wirst Du Dein Becken in einer nicht ausreichend aufrechten Position halten können, es kippt nach vorne. Tour de France-Fahrer haben diese Position ihr Leben lang geübt und trainiert, für den Normalo ist das nur selten machbar
Scherkräfte am Sitzbein vermeiden – härterer Sattel reduziert Einsinken und Reibung

Scherkraft eliminiert

Glatt wie ein babypopo!

Reibung im Sitzbereich beim Radfahren – Hautschutz gegen Scheuern und Irritationen

Mit diesen 3 hebeln bekommst du reibung in den griff

Reibungsoptimierte Radhose mit glattem Sitzpolster und nahtfreier Oberfläche für weniger Scheuern
Reibungsoptimierte hose. Achte beim Kauf einer neuen Hose darauf, dass der Sitzbereich möglichst glatt ist, d.h. dass z.B. das Sitzpolster so eingenäht ist, dass die Naht nicht aufträgt und die Kanten des Polsters weich und nicht scharfkantig sind. Vorteilhaft ist auch, wenn das Sitzpolster selber eine verhältnismäßig glatte und homogene Oberfläche hat. Hosennähte sollten, wenn nicht verdeckt, möglichst weit vom Sitzbereich entfernt sein. Und ganz wichtig: Die Hose darf nicht zu groß sein, sonst kann sie nicht ausreichend Spannung für den präzisen Halt des Polsters aufbringen und selbiges geht auf Wanderschaft.
Stabiles Hautmilieu im Sitzbereich – Hygiene, atmungsaktive Hose und Sitzcreme gegen Reibung
Stabiles hautmilieu. Nur wer eine gesunde, gepflegte Haut im Sitzbereich sicherstellt, hat eine Chance auf stressfreies Sitzen. Dies gelingt, vor und nach der Fahrt über adäquate Körperhygiene. Während der Fahrt ist vor allem wichtig, die Haut so wenig wie möglich aufweichen zu lassen (denn dann ist sie sehr empfindlich), das lässt sich am besten sicherstellen in dem man die Hose/ das Polster so atmungsaktiv wie möglich wählt. Pflegende Produkte, wie z.B. Sitzcreme runden das Paket ab.
Optimiertes System für reibungsarmes Sitzen – glatte Sattel- und Hosenoberfläche für bessere Gleitfähigkeit
Verbessertes gesamtsystem. Damit im wahrsten Sinne alles richtig flutscht, ist es wichtig, dass Du auf dem Sattel gut "rutschen" kannst. Jegliche "Bremser" wie gestickte Applikationen, raues Sattelmaterial etc. werden Dir ein erhöhtes Maß an Reibung im System bescheren, da die Hosenoberfläche quasi am Sattel fixiert wird und Du mit Deinem vergleichsweise empfindlichen Reibpartner (der Haut) die gesamte Relativbewegung mitmachst. Überlass das doch einfach dem Sattel und der Hose.

Die richtige wahl der hose

Richtige Wahl der Radhose mit optimaler Passform und Sitzpolster für maximalen Halt
Korrekte Pflege für den Sitzbereich – Waschen, Sitzcreme dünn auftragen und Radhose bei 40 Grad waschen

Die korrekte pflege

Arbeit während der fahrt

Sitzpausen während der Fahrt – Stehen, Positionswechsel und Beckenwinkel zur Entlastung
Übung macht den Meister – Sitzfleisch-Training durch langsame Steigerung der Fahrdauer und Pausen
Der winter sitz check: so sitzt du auch bei kälte wie auf wolke 7
Verstehen04.11.2025

Der winter sitz check: so sitzt du auch bei kälte wie auf wolke 7

Im Winter zeigt sich, wie gut Dein Sitz-Setup wirklich passt. Kälte, Feuchtigkeit und dickere Kleidung verändern potenziell Deine Sitzposition, Druckverteilung sowie Dein Schmerzempfinden. Damit Du trotz Frost entspannt im Sattel bleibst, schauen wir in diesem Beitrag auf die Ursachen und liefern 4 Checkpunkte für prima Sitzen bei Kälte.

Liveinfos vom Sattel, Zukunftsmusik oder bald schon Wirklichkeit?
Frag everve09.10.2025

Liveinfos vom Sattel, Zukunftsmusik oder bald schon Wirklichkeit?

Allerorten wird durchdigitalisiert und per Knopfdruck oder Meldung wissen wir was bei uns, anderen und der Welt Sache ist. Nun gut jeder nach seiner Façon. Und doch sind wir neugierig. Gäbe es möglicherweise etwas cleveres Digitales beim Sitzen – idealerweise in live und Farbe – direkt an der Schnittstelle? In diesem Beitrag, lehnen wir uns aus dem Fenster – weit – und schauen mal.

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